Reifen – Winterreifen und Sommerreifen Informationen vor dem Kaufen

Reifen - Winterreifen und Sommerreifen Informationen vor dem KaufenReifen gehören zu den wichtigsten Teilen eines Fahrzeugs, da sie das Bindeglied zwischen Auto und Straße bilden. Sie spielen somit eine entscheidende Rolle für die Fahrstabilität und das Kurvenverhalten des Fahrzeugs und sollten daher mit Verstand ausgewählt werden. Studien zufolge müssen Pkw-Reifen etwa alle drei bis vier Jahre ausgetauscht werden; dieser Wert hängt natürlich auch von den gefahrenen Kilometern und der Laufleistung der Reifen ab. Ein Blick auf die Dot-Nummer auf dem Autoreifen, die Auskunft darüber gibt, wann der Reifen produziert wurde, hilft hier oft. Wichtige Informationen sind auch die Profiltiefe und die Art des Materials – ist es bereits porös? Wird die minimale Profildichte unterschritten? Dann ist es an der Zeit, die Reifen zu wechseln.

Bei jeder Wetterlage sicher fahren

Der Reifen bildet zusammen mit der Felge das Rad eines Autos, das entscheidende Bindeglied zwischen Fahrzeug und Straße. Die Eigenschaften der Reifen haben einen direkten Einfluss auf das Beschleunigungs-, Brems- und Kurvenverhalten Ihres Fahrzeugs. Aus diesem Grund werden die verschiedenen Modelle an das Design des Fahrzeugs angepasst, um einen sicheren und kraftstoffsparenden Fortschritt zu gewährleisten. Verschiedene Reifentypen sind für bestimmte Straßenverhältnisse ausgelegt, was zusätzliche Sicherheit bietet und Auswirkungen wie Aquaplaning reduzieren kann.

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Welche Varianten von Reifen gibt es

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal bei der Klassifizierung von Autoreifen, die auch als Reifen bezeichnet werden, ist die Saison, für die sie bestimmt sind. Das Halbjahr, für das die einzelnen Modelle geeignet sind, hängt in erster Linie vom Materialmix ab.

Winterreifen

WinterreifenDas Reifenprofil von Winterreifen weist zusätzliche Lamellen auf, die eine besonders gute Verzahnung mit losen Oberflächen wie Schnee ermöglichen. Darüber hinaus verfügen sie über eine Gummimischung, die auch bei niedrigen Temperaturen unter 0° C elastisch bleibt und eine gute Kraftübertragung gewährleistet. Rillen, die für winterliche Straßenverhältnisse ausgelegt sind, verdrängen das Wasser auf der Straße besonders gut, so dass Aquaplaning-Effekte reduziert werden können. Winterreifen sind oft mit der Abkürzung „M+S“ gekennzeichnet – für Schlamm und Schnee. Die Bezeichnung ist nicht ausschließlich für Winterreifen bestimmt und wird seit 2018 durch ein sogenanntes Alpensymbol auf der Seite ergänzt, dies ist ein Piktogramm in Form eines Berges mit einer Schneeflocke auf der Oberfläche. Winterreifen sind bereits ab 35 € erhältlich. In Deutschland sind seit 2010 Winterreifen vor allem für winterliche Straßenverhältnisse, einschließlich Eis, rutschige Straßen und Matsch, vorgeschrieben. Wie bei Sommerreifen ist eine Profiltiefe von 1,6 mm gesetzlich vorgeschrieben.

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Sommerreifen

SommerreifenDank ihrer speziellen Gummimischung bleiben Sommerreifen auch bei hohen Temperaturen formstabil und werden nicht zu weich. Damit sind sie auch generell problemlos für höhere Drehzahlen geeignet, während Materialabrieb und Kraftstoffverbrauch relativ gering bleiben. In Deutschland ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm gesetzlich vorgeschrieben. Als Faustregel gilt, dass Sommerreifen für Temperaturen ab 7° C empfohlen werden. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sind ihre Bremseigenschaften nur mit Winterreifen auf trockenen Straßen vergleichbar. Reifen für den Sommer gibt es ab 40 € pro Stück.

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Ganzjahresreifen

GanzjahresreifenGanzjahresreifen sind ein guter Kompromiss, vor allem in Regionen mit geringen Temperaturschwankungen im Laufe des Jahres. Sie werden auch als Allwetterreifen bezeichnet und sind für Straßenverhältnisse zwischen Kälte und Hitze ausgelegt. Durch ihren Materialmix werden sie im Sommer nicht zu weich und im Winter nicht zu steif. Rillen, die die klassischen Rillenanordnungen von Winter- und Sommerreifen kombinieren, tragen ebenfalls zu einer guten Ganzjahresleistung bei. Ein Reifenwechsel, der in der Regel im Frühjahr und Herbst stattfindet, ist bei solchen Modellen nicht erforderlich. Unter extremen Bedingungen kommen die Fahreigenschaften dieser Reifen jedoch nicht ganz an die der Spezialisten heran. Die Preise für einen einzelnen Ganzjahresreifen liegen zwischen 40 € und 370 €.

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Die Kaufkriterien für einen Autoreifen

Unabhängig davon, ob der Reifen für den Sommer oder für den Winter ist, sind eine Reihe von Eigenschaften für die Wahl des richtigen Modells wichtig. Insbesondere die Breite und Felgengröße, mit der die Reifen kompatibel sind, spielen dabei eine wichtige Rolle.

Die Felgengröße

Die Reifen sind auf einer Felge montiert, so dass ihr Durchmesser auch für die Größe der Reifen entscheidend ist. Wenn Sie größere Reifen benötigen, z.B. für sportlicheres Fahren oder direkteres Lenken, benötigen Sie zuerst größere Felgen. In der Regel wird die Felgengröße in Zoll angegeben und der Bereich liegt zwischen 15 und 21 Zoll, evtl. auch noch Sondergrößen bei speziellen Autotypen.

Die Reifenbreite

Die Reifenbreite wird an der breitesten Stelle des Reifens und nicht an der Lauffläche des Rades auf dem Boden gemessen. Die Abmessungen reichen von 145 bis 305 mm. Als Faustregel gilt: Je schmaler der Reifen, desto geringer der Kraftstoffverbrauch und desto höher der Schutz vor Aquaplaning. Die Breite hängt auch von der Felge ab.

Der Geschwindigkeitsindex

Dieser Wert gibt die mit diesem Modell zulässige Höchstgeschwindigkeit an. In der Regel wird der Geschwindigkeitsindex durch einen Buchstaben gekennzeichnet. So steht beispielsweise T für 190 km/h, H für 210 km/h, V für 240 km/h und Y für 300 km/h.

Das Querschnittsverhältnis

Diese Zahl gibt das Verhältnis zwischen der Seitenwand des Reifens, d.h. dem Abstand zwischen Felge und Profil, und der Breite der Lauffläche an. Wenn beispielsweise die Flanke 120 mm und die Lauffläche 185 mm misst, beträgt das Seitenverhältnis 65 %. Der Bereich liegt zwischen 40 und 80 %. Während Reifen mit einem hohen Aspektverhältnis in der Regel weniger Abrieb aufweisen, punkten Reifen mit einem niedrigen Wert mit besonders direkter Kontrolle.

Der Tragfähigkeitsindex

Wie der Geschwindigkeitsindex wird auch der Lastindex nicht mit dem Istwert angegeben. Stattdessen stellt die angegebene Zahl die maximale Nutzlast eines einzelnen Reifens dar. Ein Indexwert von 75 steht beispielsweise für eine Nutzlast von 387 kg, ein Wert von 95 definiert die Nutzlast bei 690 kg pro Reifen.

Die Energieeffizienz

Seit dem 1. November 2012 regelt eine EU-Verordnung die Spezifikation der Energieeffizienzklasse von Pkw-Reifen. Entscheidend ist der Rollwiderstand, der wiederum einen direkten Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch hat. Ein Reifen der Effizienzklasse A benötigt 0,1 l weniger Kraftstoff pro 100 km als ein Modell der Klasse B. Die Klassifizierung reicht von A bis G, aber D wird nicht vergeben. Es gibt spezielle energiesparende Reifen, die den Kraftstoffverbrauch um bis zu 3% senken. Aber auch ohne solche Modelle mit besonders niedrigem Rollwiderstand lässt sich Kraftstoff sparen: mit dem richtigen Reifendruck und einer moderaten Fahrweise.

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Reifenpflege und Reifenwechsel

Reifenpflege und ReifenwechselEs kann nicht verhindert werden, dass die Lauffläche von Reifen mit der Zeit abgenutzt wird, das ist der natürliche Abrieb. Darüber hinaus gibt es jedoch Maßnahmen, die Ihre Reifen schützen und den Verschleiß reduzieren. Es ist ratsam, einen kompletten Satz Reifen des gleichen Typs zu verwenden. Wenn Sie nur zwei Reifen wechseln wollen, ist es ratsam, die Vorder- und Hinterachse mit jeweils dem gleichen Paar auszustatten. Überprüfen Sie regelmäßig die Profiltiefe, die gesetzliche Anforderung beträgt 1,6 mm. Eine 1-Euro-Münze kann als Skala verwendet werden: Wenn der goldene Rand im Profil verschwindet, ist die Tiefe noch ausreichend. Besonders vor langen Fahrten lohnt es sich, den Reifendruck bei kalten Reifen zu überprüfen. Wenn Sie bereits mehr als 3 km gefahren sind, addieren Sie 0,3 bar zum empfohlenen Druck. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Lauffläche gleichmäßig abgenutzt wird. Der vom Hersteller empfohlene Reifendruck ist im Tankdeckel, auf der Innenseite der Fahrertür oder in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs zu finden. Auf dem Reifen selbst befindet sich nur der maximale Luftdruck, für den er ausgelegt ist. Der ADAC empfiehlt einen Reifenwechsel alle sechs Jahre, auch wenn das Reifenprofil noch ausreichend ist. Dadurch bleibt die Gummimischung geschmeidig und es entstehen keine witterungsbedingten Risse im Material. Es gibt kein konkretes Datum, an dem es sinnvoll ist, von Sommer- auf Winterreifen umzusteigen und umgekehrt. Als Faustregel gilt jedoch der Satz „von O nach O“: Von Oktober bis Ostern setzt man Winterreifen auf, in der anderen Zeit Sommerreifen. Das regelmäßige Auswuchten der Reifen, wie es z.B. beim Radwechsel im Frühjahr oder Herbst möglich ist, schont die Reifen – und auch die Federung und Lenkung. Auch eine regelmäßige Überprüfung der Ventile lohnt sich. Wenn Sie diese beim Kauf neuer Reifen ersetzen, bleiben die Gummiteile glatt und funktionell. Darüber hinaus kann Ihr Fahrstil dazu beitragen, den Verschleiß auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn Sie schnelle Starts und abruptes Bremsen vermeiden, werden Reifen und Profil geschützt.

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Mit guten und neuen Autoreifen können Sie das Fahrverhalten positiv beeinflussen

Funktionelle Reifen mit einem Reifenprofil, das eine sichere Fahrt bei unterschiedlichen Straßenverhältnissen gewährleistet, sind ein wesentlicher Bestandteil Ihres Fahrzeugs. Welche Reifen für Ihr Auto geeignet sind, hängt insbesondere von der Art des Fahrzeugs und den Felgen ab – und von der Region, in der Sie hauptsächlich mit Ihrem Auto unterwegs sind. Sommerreifen sind die richtige Wahl für Plusgrade und Straßenverhältnisse ohne Eis und vereiste Straßen. Sie bleiben auch bei hohen Temperaturen formstabil und Sie fahren damit auch kraftstoffsparend. Einsteigermodelle werden als Einzelstücke ab 35 € angeboten. Wenn Sie wahrscheinlich bei Minusgraden, Schnee und Eis auf der Straße unterwegs sind, setzen Sie Winterreifen ein, die auch bei Frost ihre Elastizität behalten. Ihr Profil sorgt für eine besonders gute Kraftübertragung auch auf losem Untergrund wie Schnee und Schlamm. Winterreifen sind auch ab 35 € erhältlich. In Regionen mit geringen jährlichen Temperaturschwankungen, in denen Minusgrade und Schnee die Ausnahme sind, ist es ratsam, ganzjährig Reifen zu verwenden. Diese sind ein guter Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen und eignen sich auch für winterliche Straßenverhältnisse bei Schnee. Die Kosten beginnen bei 39 €.

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